Donnerstag, 18. Dezember 2008

Polizei geniesst Vertrauensbonus bei Nachrichtenagenturen

Eine Diplomarbeit der Hochschule Bremen hat das hehre Ziel Objektivität mit der Realität der Agenturberichterstattung verglichen. Der nüchtern präsentierte Befund: "Das Verhältnis der Agenturen zur Polizei war deutlich weniger distanziert als ... zur Partei der Demonstranten."

Für künftige Studien hat der Verfasser gleich ein paar Hausaufgaben gestellt. Als eine der offenen Fragen nennt er "die nach den Gründen, die die Redakteure dazu bewogen haben, der Polizei mehr Glaubwürdigkeit beizumessen als den Demonstranten." Selz fügt die Frage hinzu: "Warum griff die eigentlich selbstverständliche journalistische Gleichbehandlung von in einen Konflikt involvierten Parteien hier nicht?"

Quelle: Agenturjournalismus.de

Warum gibt es keine journalistische Gleichbehandlung der Konfliktgegner: Polizei und Demonstranten.
Beispielsweise weil Journalisten mit dem Polizei-Apparat kommerziell / beruflich verbandelt sind. Etwa wie diese TV-Journalistin, die immer wieder die Frühlingskonzerte des Polizeichors Hamburg moderiert und sogar noch in der Aus- und Weiterbildung für Journalisten tätig ist, also auch als Multiplikatorin ihrer Nähe zum Polizei-Apparat. Ansonsten spricht sie wie ein Roboter Nachrichten auf 1Extra und moderiert auf 3sat das Wissenschafts-Magazin nano, welches die Öffentlichkeit immer wieder mal mit Des-Informationen im Sinne von Polizei und Geheimdiensten manipuliert.

Im Zusammenhang mit meiner Aufdeckung der Praxis des heimlichen technischen Gedankenlesens und heimlichen Durch-Wohnungsdecken-und-wände-Beobachtens von Bürgern, finde ich die weiteren Tätigkeiten der Journalistin im Bereich Strahlentechnik und Molekulare Bildgebung ziemlich entlarvend.

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Korrupt und verlogen?: NDR-ZAPP

Ich hatte mich schon seinerzeit gewundert, als das NDR-Medienmagazin ZAPP eine Kundenzeitschrift lobte - noch dazu völlig kritiklos ("Keine Schleichwerbung", "Seriöse Titel", "Ausgewogen"). Nicht die Bäckerblume, die zahlt wahrscheinlich zu wenig, sondern die Apotheken-Umschau. Medizin ist per se ein Bereich schwerwiegender Eingriffe in menschliches Leben, durch fremde Hände. Also ein brisanter, sensibler Bereich. Darum fand ich die kritiklose Lobhudelei von ZAPP auf die Apotheken-Umschau durchweg widerlich und hatte schon seinerzeit ein Posting dazu verfasst.

Nun hat das ZDF-Magazin Frontal21 investigativ recherchiert, dass auch die Apotheken-Umschau korrupt ist, indem sie verbotenerweise Pharma-Werbung als redaktionelle also unabhängige Information tarnt. Aufgrund riskanter Arzneimittel hat es bereits Todesfälle gegeben. Ein Witwer wirft der Apotheken-Umschau sogar eine Mitschuld am Tod seiner Frau vor. Demnach wäre auch ZAPP mitschuldig, weil die verantwortlichen Journalisten-Darsteller mutmasslich geldwerte Vorteile für ihre völlig kritiklose Lobhudelei bekommen haben und womöglich bei kritischen Zuschauern dann ein kritikloseres Lesen der Apotheken-Umschau bewirkt haben - schliesslich wurde das Blatt vom scheinbar seriösen NDR empfohlen.

Scheinheilig zitiert ZAPP nun die aktuelle Reportage von Frontal21, tut so als setze man sich genauso kritisch mit solchen Kundenblättern auseinander. Dabei unterschlägt ZAPP jeden selbstkritischen Hinweis auf die eigene journalistische Fehlleistung.

Sonntag, 7. Dezember 2008

ZAPP-Boykott? Es ist offenbar schlimmer.

Wir (ZAPP) wollten bei einem Treffen der Politmagazine Bilder drehen und Interviews führen. Dazu kam es leider nicht. Sie konnten sich nicht einigen, was genau ZAPP filmen darf.
Aber alle waren bereit, uns in ihren Redaktion zu empfangen. ZAPP entschied sich für MONITOR. Mit der Redaktion schien alles geklärt. Doch dann erteilte die WDR-Pressestelle für unseren Dreh ungewöhnliche Auflagen. Deshalb beendete ZAPP das Projekt. Niemand ahnte, dass es danach solche Schlagzeilen geben würde. Denn einen Boykott der Politmagazine gegenüber ZAPP gab es nicht.
Quelle: ZAPP-Sendung vom 26.11.2008

Um zu vermeiden, dass mehr als ein Magazin am selben Thema recherchiert, muss man sich nicht treffen, es würden ein paar Telefonate oder eMails genügen. Um hingegen Kräfte zu bündeln, also für die eine oder andere Recherche zusammenzuarbeiten, bräuchten sich lediglich die dafür zuständigen Journalisten jeweils treffen, wenn überhaupt.
Hingegen regelmässige Treffen aller Politmagazine müssen also andere Gründe haben. Nur welche? Bei solchen Treffen werden sicher keine sogenannten Whistleblower auftreten, das ist wohl kaum der richtige Rahmen. Solche Treffen können eher ein Hinweis auf Kampagnen-Journalismus sein, und es können Orte sein, wo noch andere, externe Leute hinzukommen, von denen man geheime Informationen oder gar zentrale Weisungen entgegennimmt. Warum sonst darf dort nur zensiert gefilmt werden?
Aber sogar in den Räumen einzelner Redaktionen gab es so ungewöhnliche Auflagen, dass ZAPP das Projekt schliesslich ganz stoppte, obwohl man ja prinzipiell dann auf eine andere Redaktion hätte ausweichen können, wo es vielleicht weniger Auflagen gegeben hätte. Offenbar schien auch das nicht möglich. Warum sonst titelt der SPIEGEL, es gebe einen Boykott aller ARD-Politmagazine gegen ZAPP? ZAPP und PANORAMA behaupten nun, es gebe keinen Boykott der Politmagazine.
Wenn es aber keinen Boykott gegen ZAPP gibt, also keinen Grund gegen ZAPP mistrauisch zu sein, dann muss der Grund bei bestimmten Dingen der Politmagazine und ihren Treffen liegen.
Das nährt den schon länger schwelenden Verdacht, dass Journalisten beim Staatsfernsehen, sogar der Politmagazine, Teile des Geheimdienst-Apparates sind oder von diesem mit geheimen Informationen versorgt und gesteuert werden.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Undurchsichtiges Fernsehen


Neulich im TV-Interview wurde Elke Heidenreich vom schweizer Moderator - meiner Erinnerung nach sinngemäss - gefragt, ob sie die enorme Macht des Fernsehens, von der manch andere gesellschaftliche Gruppe nur träumen kann, nicht auch kritisiere. Heidenreich fand aber, dass es diesbezügliche Kritik innerhalb der Medien genügend gebe, sie habe allein inhaltliche Kritik.

Einer der grössten Machtfaktoren im Lande ist zweifellos das Staatsfernsehen (ARD und ZDF).
Haben Sie den Eindruck, das Fernsehen ist ein von der Bevölkerung, den Zuschauern mit-gestaltetes, im Kern von uns Bürgern mit-bestimmtes, also demokratisches Medium? Oder kommt es Ihnen nicht doch auch eher wie ein undurchsichtiger Komplex vor?

Offiziell gibt es als inhaltliche Kontrolle den sog. Rundfunkrat oder die Rundfunkräte. Wissen Sie irgend etwas über den Rundfunkrat, ausser seinem Namen? Haben Sie jemals etwas Inhaltliches von den Rundfunkräten gehört, sei es Kritik oder ein regelmässiger Bericht? Von einem Monats- oder Jahres-Bericht des Rundfunkrates, ähnlich dem des Wehrbeauftragten, habe ich noch nie gehört.

Wir, die Bevölkerung wissen weder, wie Personalfragen noch wie Inhalte in den Sendern auf den Tisch kommen und behandelt werden - wir Bürger bleiben aussen vor.

Was haben beispielsweise die ARD-Politmagazine (Monitor, Report, Fakt, Kontraste, Panorama) zu verbergen, dass sie dem NDR-Medienmagazin ZAPP letztlich den Einblick in ihre Redaktionsarbeit verwehrt haben, sodass am Ende der begonnene Zapp-Bericht über diese Politmagazine nicht zustande kam? Und wie kommt das ARD-Politmagazin PANORAMA dazu, eine Erklärung quasi im Namen der NDR-Sendung ZAPP abzugeben? Warum sind zu dieser dubiosen Angelegenheit im Medienbereich fast keine Informationen im Internet zu finden, bis auf die Stellungnahme von Panorama quasi als Vormund von Zapp? Der dort erwähnte Spiegelbericht ist nicht zu googeln, ebensowenig der Artikel in der Süddeutschen (SZ). Auch auf der Zapp-Homepage gibt es keinen Hinweis auf diese auffällige Sache.
Wieder so ein Indiz dafür, dass kritische Dinge gar nicht erst ins Internet gelangen, oder von dort entfernt werden. Unterm Strich lässt das Schlimmes befürchten. In Punkto Pressefreiheit rangiert Deutschland aktuell irgendwo um Platz 20, hinter Bolivien.

Das Fernsehen sagt uns, wieviel Geld die Hartz IV-Empfänger bekommen und wie hoch die diversen Einkommen der Politiker sind, weil die schliesslich Vertreter des Volkes sind und vom Volk bezahlt werden. Warum wissen wir dann nicht, wie hoch die Einkommen der Moderatoren und Redakteure in den Sendern sind? Auch sie werden von den Zwangsgebühren (GEZ) der Bürger bezahlt und auch sie sollen eigentlich Meinungsvertreter der Bevölkerung sein.
Wie Abgeordnete haben TV-Journalisten grossen Einfluss auf Alltag und Leben der Bevölkerung. Darum ist wie bei Politikern auch bei TV-Journalisten wichtig für die Bevölkerung zu wissen, wer die Leute in den Sendern sind und wer sie und in welcher Höhe finanziert. Darüber erfahren wir aber nichts. Allenfalls wird gelegentlich mal ein schleichwerbender Promi oder ein möglicher Interessenkonflikt bei einem Nachrichtenmoderator öffentlich bekannt gemacht. In den angeblich demokratisch-seriösen Sendern passiert erstaunlich vieles erstaunlich geheim.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Generation (Generierung von) Yberwachung

Generation (Generierung von) Yberwachung
Worauf eigentlich genau stützen sich konkret meine Vorwürfe gegen die von mir genannten Überwacher und Mobber des "Machiavelli-Netzwerks" resp der "Achse der Bösen"?
Es liegt in der Natur der Sache, dass geheime Aktivitäten schwer oder gar nicht beweisbar sind. Aus meiner Liste der sog. "Machiavelli-Netzwerker" bzw der "Axe der Bösen" fällt ja eine Person ziemlich auf, nämlich die genannte Kubanerin, die als angeblich private Oppositions-Bloggerin (mit Übersetzung ihres nichtssagenden/konfusen Blogs in fast 20 Fremdsprachen!) auftritt und beispielsweise vom ZDF auch als solche dem Publikum vorgestellt wurde. Näheres möge man dem entsprechenden Post hier auf der Seite entnehmen.
Einige Wochen nach dem ZDF-Einspieler habe ich mir die Webpräsenz der Frau mal angeschaut und war enttäuscht, fand gar einiges recht zweifelhaft und habe mich nicht weiter für die Seite interessiert und die nur sporadisch gelegentlich mal wieder angeklickt. Irgendwann vor einigen Monaten fiel mir dann dort ein Post über die Glühbirne an und für sich, auf, weil ich einen Tag zuvor in meinem Blog hier einen Artikel über Energiesparlampen als mögliches unauffälliges Abhörgerät, gepostet hatte. Ihr Post war wohl kaum ein Zufall, denn es gab eigentlich keinen von Aussen erkennbaren sonstigen Anlass, zu dem Thema zu genau dem Zeitpunkt etwas zu schreiben. Die Kubanerin schien also A in meinem Blog zu lesen und sich B nicht für das brisante Hauptthema meines Blogs zu interessieren, also das faschistoide deutsche Medizinwesen samt gesamtgesellschaftlichem Zusammenhang, denn für sie als Nicht-Deutsche ganz weit weg von hier dürfte es eigentlich gefahrlos sein, sich von Kuba aus mit meinem Anliegen zu solidarisieren und Erfahrungen auszutauschen. Dass sie es nicht tat, sondern einen kleinen Randbeitrag herausgriff, um ein paar belanglose Reflexionen anzustellen, war auffällig und kannte ich von den Stalkern und Mobbern des o.g. Netzwerks resp.der "Achse der Bösen": Null inhaltliche Auseinandersetzung, es geht allein darum, die Tatsache ständiger und totaler Überwachung zu signalisieren.
Naheliegenderweise habe ich daraufhin öfter ihre Site angeklickt, wohl dennoch in der Hoffnung auf vielleicht mal inhaltliche oder anderswie ergiebige Reflektionen. Die gab es aber nie. Statt dessen gab es etwas anderes.

Als ich vor einigen Wochen meine - hier schon mal erwähnte - Petition an das EU-Parlament verfassen wollte, habe ich dazu meine Wohnung verlassen, weil mein Computer-Bildschirm von einer Nachbarwohnung mitgelesen wird. Ich habe mich bei gutem Wetter mit dem Laptop in ein nahes Wäldchen gesetzt und meine Petition verfasst.
Am nächsten Tag im Internet auf der Site der Kubanerin glaube ich nicht richtig zu gucken, als ich dort als aktuellen Post die Überschrift lese Sherwood Forest.
Dass ich rund um die Uhr überwacht werde, weiss ich ja schon länger, und unter Mobbing mit meinen Privatheiten, durch deutsche Blogger und andere Medienleute, leide ich auch schon länger, auch dass der Macht-Apparat durchaus global vernetzt ist, war mir einigermassen klar, dass allerdings sogar im angeblich sozialistischen Kuba offenbar V-Leute westlicher Geheimdienste sich am Mobbing gegen Zielpersonen in Deutschland beteiligen, war dann doch überraschend für mich.

Mitte September waren während etwa einer Woche lang Klempner in meiner Küche tätig. Um denen Platz zu schaffen und auch um die Sachen zu schonen, hatte ich sogar meinen Kühlschrank aus der Küche genommen und in mein Wohnzimmer gestellt. Auf den Kühlschrank hatte ich eine Arbeitsplatte gelegt samt Kochstelle. Für etwa eine Woche war der Kühlschrank tatsächlich und sprichwörtlich das Zentrum meiner Wohnung. Kurz darauf finde ich auf der Seite der Kubanerin diesen Post.

Nach Monaten ohne, stehen seit etwa zwei Wochen auf meinem Speiseplan wieder Hühnereier, man kann also sagen, ich befinde mich essenstechnisch grade in einer Eier-Phase. Prompt stolpere ich dann über diesen Post.
Die Machiavelli-Netzwerker stalken und mobben also global vernetzt. Wie gesagt, die Texte dort haben keinen direkten Bezug zu dem was hier passiert, ausser gelegentlich einigen versteckten Anspielungen. Es geht offenbar allein um die Verdeutlichung totaler Überwachung und allgegenwärtiger Präsenz. Erstaunlich ist, wie diese Leute es schaffen, aus vermutlich nur Stichworten, die ihnen zugeworfen werden (wohl ähnlich wie in der TV-Sendung Schillerstrasse) Geschichten drumherum zu phantasieren, die augenscheinlich ein grosses Publikum finden, wenn nicht auch das alles bezahlte V-Leute sind.

Die Kubanerin ist Trägerin eines Preises mit dem Namen des spanischen Kulturphilosophen und Essayisten Ortega y Gasset. Der meinte, die Masse der Menschen setze sich aus mittelmässigen Menschen zusammen und habe einen destruktiven Einfluss. Darum müsse die Masse von einer intellektuellen Minderheit geführt werden, die ethische Werte vertritt, um den Aufstieg des Totalitarismus zu verhüten. Augenscheinlich sieht sich die Kubanerin als Teil einer solchen intellektuellen Führungs-Elite, die geheimdienstlich agiert und sich international (und womöglich sogar System übergreifend?) vernetzt hat, um die Massen des Globus zu beherrschen und zu führen. Das ist zwar sehr intelligent, aber un-ethisch, also selbst totalitär und der Name Ortega y Gassets wird offenbar als Tarnung missbraucht, um den Totalitarismus dieser unmoralischen Intelligenz-BESTIEN zu kaschieren.

Diese Aristokratie (Herrschaft der HighTec-Elite und selbsternannt Besten / Profis der Nation) wird auch hier zu Lande praktiziert und von den Bühnen verblümt propagiert und verteidigt. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle - wenn nichts dazwischen kommt.

Montag, 13. Oktober 2008

Ist das deutsche Staatsfernsehen von Neo-Nazis unterwandert?
Da trägt eine ARD/MDR-Moderatorin im Sender Leipzig/Sachsen immer wieder ganz offen Symbole an ihrer Halskette, die auch von Neonazis verwendet werden und schlimme gedankliche Assoziationen an bekannte Nazisymbole auslösen, wie im folgenden Video, das nicht den Kommerzsender 9live zeigt, sondern den Staatsfernsehesender MDR. Weil die Dame nachmittäglich mehrere Stunden auf dem Sender zu sehen ist, muss man davon ausgehen, dass viele Leute im Staats-TV (ARD und ZDF) davon wissen und es tolerieren, also ähnlich gestrickt sind. Das weiss wohl die linke Hand nicht was die rechte tut. Denn an anderer Stelle wird vor zunehmender Neonazigefahr in Sachsen gewarnt und beklagt, die Faschisten organisieren sich immmer besser. Offenbar bis in das Staatsfernsehen hinein - oder von dort heraus.

(Warum das Video hier irgendwie doppelt angezeigt wird, weiss ich nicht und bekomme ich nicht behoben.)
video

Donnerstag, 10. Juli 2008

Öffentlich-Rechtlicher Etikettenschwindel

Am letzten Freitag im Juni fand neulich Abends in Londoner ein grosses Open Air Pop Konzert anlässlich des Geburtstags von Nelson Mandela statt, zu Gunsten seiner Anti-Aids-Stiftung.
Die musikalische Veranstaltung für Völkerverständigung und gegen Armut, Entrechtung und AIDS wurde in Deutschland von keinem einzigen der sog. öffentlich-rechtlichen (also heimlich-unrechtlichen) Sender (Staatsfunk) übertragen. Einziger deutscher Sender der das Musik-Festival live übertrug, war der randständige kleine Kommerzsender N24.

Die Staatssender ARD und ZDF haben ja noch diverse Dritt-, Viert-, Fünft- und Sechst- TV-Programme, mit tollen Namen, wie beispielsweise "Phoenix der Ereignis- und Dokumentationskanal", und Eins Festival. Wenn irgendein europäisches Königshaus eine Heirat oder Beerdigung zelebriert, werden auf mindestens fünf deutschen Staatsfunkkanälen den ganzen Vormittag identische Livebilder gezeigt.
Während am letzten Wochenende die halbe Nation sich um Ballacks Wadenmuskel sorgte, und auf Eins Festival (Name!) am Freitag Abend Lindenstrasse, Büro Büro und irgendwelche andere Wiederholungen liefen, wurde im Londoner Hyde Park den ganzen Abend lang mit Live-Musik öffentlich ein berühmter Südafrikaner gefeiert.
Deutsche im nationalen Fussball-EM-Rausch, Ihr sollt keine andere Party feiern, als eine für die nationale Sache!?


An diesem WE fand im Sendegebiet des mdr ein dreitägiges grosses internationales Folkfestival statt. Laut Programmheft hat der Staats(GEZ)funk keine einzige Sendung von diesem Festival gebracht. Auf Eins Festival liefen statt dessen Spielfilmwiederholungen der Vortage, und Phönix, der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF sendete den ganzen Tag alles mögliche zur Eröffnung des neuen amerikanischen Botschaftsgebäudes in Berlin. Klar, wenn in den USA ein deutscher Kartoffelsack umfällt und amerikansiche Medien berichten darüber, fühlen auch wir uns national gebauchpinselt. Aber das Ganze zeigt doch überdeutlich, das unsere grossen Medien an Alltag und Bevölkerung vorbeisenden, und mehr eine von Oben dirigierte, diplomatisch-staatstragende Funktion im Konzert der Nationen erfüllen, als dass sie für die Bevölkerung da sind. Ich glaube fast, das Beste, was der Publizist Henryk Broder jemals gemacht hat, war sein Boykott der GEZ-Gebühren.

Offenbar sucht man hier im Lande wieder händeringend nach reproduzierbaren nationalen Jubelmöglichkeiten. Was aber könnte die Bürger mehr mit ihrem Land verbinden als das Gefühl, dass der Staat sie nicht als Objekte zur staatlichen Nutzung behandelt, sondern als souveräne Menschen, die es verdienen, dass staatliche Stellen für sie da sind, statt sie für die staatlichen Einrichtungen. Aber solange die Leute nicht merken, dass sie nicht der Souverän sondern das Nutzvieh für die Macht-Eliten sind, solange kann man sie melken und manipulieren.

Der Konsum deutschen Fernsehens kann vermutlich sämtliche moderne Krankheiten hervorrufen, von Durchfall und Magengeschwüren bis Herzinfarkt, Asthmaanfälle und Kopfkrebs.
Nebenbei erfährt man aber auch, warum die Nationalspieler so irre heiss auf den EM-Pokal sind. Deutschland zahlt im Falle des EM-Sieges jedem Spieler etwa eine viertel Million Euro! Für den zweiten Platz werden die wohl auch eine stattliche Prämie bekommen. Zusätzlich zu ihren Grund- und anderen Salären. Geld, dass dieser Staat zuvor den Angehörigen der Unterschicht gestohlen hat, den Schwachen und Entrechteten vorenthält, dass bläst er den systemtreuen Ja-Sagern und nationalen Propagandisten in den Arsch.

Dienstag, 8. April 2008








Die Schwarze Sonne wird verbreitet mit der mystisch-esoterischen Seite des Nationalsozialismus in Verbindung gebracht und wird von Teilen der Neonazi- und der neuheidnischen Szene inzwischen als Erkennungszeichen verwendet. Quelle: Wikipedia

Das Symbol wird von einer Nachmittagsmagazin-Moderatorin des MDR öffentlich hergezeigt. Eine unbedarfte Frau oder Schweinchen Schlau? Das Frauchen (Hundehalterin) hält auch bezahlte Vorträge für eine neoliberale Geronten-Vereinigung. Ein geschäftstüchtiges Pferd im klandestinen Augias-Stall. Auch die junge Riefenstahl wirkte wohl, als könne sie kein Wässerchen trüben, während sie tatsächlich ein hübsch menschenverachtender Teil des Systems war.
Das Symbol als Erkennungszeichen der Neonaziszene ist an sich schlimm genug, aber noch kein Grund es hier zu erwähnen, wenn die Dame nicht auch Teil eines Stalking- und Mobbing-Systems zu sein scheint, das Privatheiten und Intimitäten aus Lausch- und Spähangriffen gegen Privatleute ausforscht, aufzeichnet, sammelt und verbreitet, mit dem mutmasslichen Ziel des Profiling systemkritischer Personen, der Einschüchterung und/oder geheimen Eskalation. Eskalation auf ein Niveau, auf dem dann offizielle Organe ganz offen intervenieren können. Dazu werden die Inhalte der Bespitzelungen in Andeutungen an die betroffenen Zielpersonen lanciert. Wer soll, kann und will das sanktionieren, wenn die Macht-Elite ihre Macht auf dieses System stützt? "Bis jetzt ist es noch immer gut gegangen," sagt ein Mitglied des Systems aus der Kabarettabteilung. Klar, wenn alle zusammenhalten wie eine verschworene Gemeinschaft. Augenscheinlich handelt es sich um ein weitreichendes, faschistoides Netzwerk, das da als geheimer Tiefer Staat hinter den Kulissen Strippen zieht (mdr-LogoTrailer. sic!), stalkt, mobbt - und noch Schlimmeres tut oder mit medialen Geheimdienstmethoden deckt. In den Zusammenhang ist das Symbol am Hals der Moderatorin bedeutsam.

Samstag, 8. März 2008

mdr - Akronym des Firmencharakters

Sinnvoll, wenn das Firmenkürzel Ausdruck des Firmencharakters ist
mdr = mobben durch rundfunk
oder
mdr = marionetten dürfen rein
Gilt allerdings auch für andere Sende-Anstalten.

Freitag, 29. Februar 2008

Die Kulturzeit-Moderatorin Mendelsohn

sagte letzte Woche in einem Interview über Eliten, mit der jungen Autorin Julia Friedrichs, unwidersprochen:
"Nun gab es ja in Deutschland einen totalen Zusammenbruch der Eliten. Nach 45 gab es sozusagen die Elite nicht mehr. Niemand sass da, wo er vorher gesessen hatte."

Hingegen der Soziologie-Professor Hans-Jürgen Krysmanski sagt:
In der Bundesrepublik war das Problem etwas heikel: Die ökonomische Elite hatte den Nationalsozialismus fast unbeschädigt überdauert, alle anderen Eliten waren ein bißchen abgemeiert, obgleich es im Beamtenapparat und im Militär Kontinuität gab.

Soweit der Fachmann. Allgemein bekannt ist eigentlich auch, dass insbesondere im Justiz- und im Medizinwesen viele Richter und Ärzte der Nazizeit auch nach dem Krieg dort sassen wo sie vorher gesessen hatten und dann auch in der Bundesrepublik das berufliche und politische Leben mitgestalteten und Karriere machten. Auch im Auslandsgeheimdienst gab es Kontinuität, der neue Chef war der alte Chef und konnte den Amerikanern sogar Bedingungen diktieren. Auch das BKA wurde von ehemaligen faschistischen Eliten mitaufgebaut. Zusammen mit den ökonomischen Eliten gehören Ärzte, Richter, Geheheimdienst- und Polizeiapparat zu den Mächtigsten im Lande und haben ein ausgesprochenes Eliten-Selbstverständnis.

Wie sagte die Moderatorin vor einiger Zeit in ihrer Sendung: "Wenn Sie die Gefahr lieben, schauen Sie Kulturzeit". Meinte sie die Gefahr gezielter subtiler Falsch- und Desinformation? Immer wieder erstaunlich, wie hinter dem Rücken der aufgeklärten Internet-Bevölkerung die Radio- und TV-Gemeinde hinters Licht geführt wird.
BILD-Blog gibt es schon. Wann kommt das Staatsfunk-Blog?