Donnerstag, 24. Juni 2010

Homosexuellen-Organisationen und Preise

Als während der ESC-Woche in Oslo im Raab-TV gezeigt wurde dass - ohne erkennbare Begründung - Lena ein Pokal überreicht wurde, einer schwul-lesbischen Vereinigung in Holland und Belgien, konnte man also nur über die Gründe und Motive mutmassen. Eine PR-Hilfe-Aktion für Lena von Hape Kerkeling? Wie kommen Homosexuelle und solche aus Belgien und Holland dazu Lena einen Preis zuzuerkennen? Es kam dann erstmals die Vermutung auf, dass auch solche Organisationen längst staatlich oder von anderen Kräften gelenkt und für bestimmte Interessen bei Bedarf instrumentalisiert werden.
Als kürzlich auf dem traditionellen Homo-Fest CSD eine US-Promi der Szene einen Preis bekommen sollte, verweigerte sie dessen Annahme, mit einer Begründung die in ähnliche Richtung zu weisen scheint.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Hannover: Jüdische Tänzer beschimpft und mit Steinen beworfen

Eine Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover ist am Sonnabend bei einem Stadtteilfest mit Steinen beworfen und beschimpft worden.
Die jüdische Folkloregruppe musste die Bühne verlassen, eine Tänzerin wurde am Bein getroffen und erlitt eine Prellung. Das internationale Kulturfest wurde nach einer Pause fortgesetzt, die Polizei nicht verständigt.
Quelle: HAZ

Es soll sich um bis zu 30 Kinder und Jugendliche in einem sozialen Brennpunkt gehandelt haben, die ihre Parolen durch ein MegaPhon riefen. Der OB Weil (SPD) meinte, solch einen Vorfall habe es seines Wissens in Hannover zuvor noch nie gegeben. Ein Kommentator auf einer Zeitungswebseite meinte: doch, vor etwa 70-80 Jahren.

Die Spekulationen über die Gründe oder Auslöser der Ausschreitungen reichen von schlechter Betreuung des sozialen Brennpunktes bis zum Nahostkonflikt. Vielleicht sollte man tatsächlich vor einer Hilfe für die Leute im Gazastreifen diese Hilfe hiesigen Palästinensern und anderen Muslimen in unseren deutschen Ghettos zu Gute kommen lassen.

Die Politik und andere Autoriäten hier zu Lande schwadronieren gerne von Vorbildern und falschen Signalen.
Ich glaube ja eher, dass die Jugendlichen sich an Lena mit ihrem Haken°kreuz um den Hals orientiert haben. Vor grade mal drei Wochen wurde sie von politischen Autoritäten aus Stadt und Land als jugendlicher Musik-Star uneingeschränkt gefeiert, lief vor TV-Kameras mit einem hakenkreuzigen Gebilde um den Hals herum und sprach schliesslich in Hannover durch ein Polizei-Megaphon zur versammelten Menge. Zielgruppe: Kinder und Jugendliche. Muslimische Kinder und Jugendliche haben offenbar nicht ein so kurzes Geschichts-Gedächtnis wie unsere politischen und sonstigen Funktionsträger.

Gesine Schwans Rede im Bundestag zum 17.Juni

Zufällig beim Durchzappen einige Sätze gehört die mir gefallen haben. Später dann auffällig wenig darüber im Internetz. Google wirft auf den ersten Seiten nur konservativ-reflexhafte Kritik aus, einige Kommentare kenne ich nun schon. Darum den Link auf die vollständige Rede hier mal abspeichern, zum späteren Lesen.

Freitag, 18. Juni 2010

Scheinheilige Kritik von ARD MONITOR

Das ARD-Magazin MONITOR brachte gestern - also rund ein Jahr nach Beginn der Schweinegrippe - eine grundsätzliche Kritik an der WHO, und beklagte die sinnlos verschwendeten Impf-Milliarden.

Nur: Warum kommt diese grundsätzliche Kritik und Aufklärung erst jetzt, wo alles längst zu spät, die Gewinne und Verluste gemacht sind?! Meinen Forumsbeitrag bei MONITOR habe ich dort nicht veröffentlicht gefunden, kritische Nachfragen zu MONITOR sind offenbar nicht erwünscht. So weit das Demokratieverständnis dort. Bis Kater Mikesch Sonja Mikich dort moderierte gab es gleich nach jeder Sendung ein halbstündiges Live-Nachgefragt per Telefon oder Fax im WDR. Das wurde schon vor Jahren mit dem Eintritt von Frau Mikich ohne Begründung abgeschafft. Aber sie ermuntert in jeder Sendung die Zuschauer zur Teilnahme.

Selbst bei der Nachbetrachtung gab es Schnellere: Anfang April berichtete die Rundschau des Schweizer Fernsehens kritisch über die Rolle der WHO.

Und warum keine Kritik an der deutschen Politik?, immerhin hat beispielsweise Polen keine Impfdosen bestellt und nicht mehr Schweinegrippetote zu beklagen als die Impfländer.

Ich habe ins Online-Archiv von MONITOR geschaut und war sehr überrascht, dort für den ganzen letzten Sommer bis weit in den Herbst hinein keinen Beitrag zum Thema Schweinegrippe zu finden! Daraufhin machte ich mir die Mühe und schaute auch in die Archive aller anderen ARD-PolitMagazine, die sich mit MONITOR abwechseln, nämlich FAKT, PANORAMA, Report Mainz, Report München, KONTRASTE. Wenn ich nichts übersehen habe, hat es in keinem der ARD-Politmagazine in der heissen Diskussionsphase zur Schweinegrippe einen kritischen Beitrag über die Schweinegrippe und zur Impfung gegeben. Das ARD-Magazin KONTRASTE brachte am 18. Juni 2009 lediglich einen kritischen Beitrag zum Grippemittel Tamiflu° im Zusammenhang mit der Scheinegrippe, allerdings wurde weder der Umgang mit der Schweinegrippe noch die geplante staatliche Bevorratung mit Millionen Impfdosen kritisch bewertet. Also keines der sechs ARD-Poltimagazine hat augenscheinlich vor der Bestellung der Impfdosen durch den Staat sich kritisch zur Schweinegrippe und den Impfungen geäussert! In allen ARD-Poltimagazinen war die Schweinegrippe augenscheinlich so lange kein Thema, bis die Impfdosen bestellt waren!

Erst als die Impfdosen bestellt, das "Kind also bereits in den Brunnen gefallen" war, bringt MONITOR am 19. November 2009 einen neutral-kritischen Beitrag zu dem Thema und betont, sich nicht pro oder contra Impfung festlegen zu wollen, und Report München fragt am 14. Dezember scheinheilig-kritisch: Wie konnte es zu diesem Kostendesaster kommen.

Und erst aus der Münchner Runde des BR erfuhr ich Ende November 2009 dass es die betreffenden Verträge zwischen Staat und Impfindustrie schon seit 2007 gibt.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Westerwelle: Freibier nur für die Oberschicht

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Sollen die Leute doch feiern und viel Geld haben.
Aber wer über Geld verfügt soll auch etwas für's Gemeinwesen abgeben; und wer über viel Geld verfügt soll eben auch viel fürs Gemeinwesen abgeben (dass man nur an einen als gut und gerecht empfundenen Staat abgeben will, ist unstrittig, aber wer wenn nicht die Reichen können sich den Staat aussuchen in dem sie leben).
Wenn sogar Schüler sich eine Lounge für 5000 € pro Abend reservieren können und Champagner saufen bis der Arzt kommt, und Studenten per Flugzeug durch die Weltgeschichte jetten, während kranke Hartz 4-ler gegen Ende eines Quartels nicht mehr neu zum Arzt gehen, weil die 10 € Praxisgebühr dann nur noch für wenige Wochen oder Tage gilt, statt für 3 Monate, sie ihre Krankheit also bestenfalls verschleppen, dann muss eigentlich auch der Letzte kapieren, das vieles faul ist da Oben bei den sog. Eliten im Staate Deutschland.

Der Kampf um die Rohstoffe



Anfang/Mitte Mai gab es im DLF eine Sendung über den Rohstoff Lithium, der für moderne Akkus, also insbesondere für den kommenden Elektroauto-Boom essentiell ist und in nennenswerter Menge eigentlich nur noch in Bolivien vorkommt, wo aber "leider" eine (anscheinend) sozialistische Regierung mitmischen will, also - im kapitalistischen Sinne - den Daumen drauf hat.
Kurze Zeit später bezeichnet Bundespräsident Köhler die internationale Durchsetzung deutscher Wirtschaftsinteressen, auch mittels Bundeswehr, als Gebot der Stunde (wohl für diese Offenheit musste er gehen).
Und noch ein wenig später - also angeblich grade erst - finden die US-Amerikaner im von westlichen Militärs (insbesondere auch der Bundeswehr) besetzten Afghanistan riesige Rohstofflager, u.a. auch Lithium. Ist diese merkwürdige Reihenfolge Zufall?
Mir scheint das läuft wohl so: Die Medien bekommen in den berühmten Hintergrundgesprächen die Information, dass die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen mit militärischer Gewalt zu deutscher Politik werden soll. Das darf nicht berichtet werden, statt dessen bereiten die Medien den Boden für die zukünftige Akzeptanz in der Bevölkerung, durch obige Sendungen.

Freitag, 11. Juni 2010

Sternstunde der Ehrlichkeit sowie der Gerechtigkeit

Der bayerische Mixa ist zum Glück von seinen Ämtern zurückgetreten und viele andere katholische Funktionsträger haben sich öffentlich zu ihrer Schuld bekannt und persönliche Konsequenzen gezogen.

Wann stellt sich der Arzt des katholischen Krankenhauses Der Barmherzigen Brüder in München, Medizin-Professor Dr. Jens Erik Altwein, hin und gibt öffentlich zu, Anfang der 90er Jahre an mindestens einem Patienten des katholischen Krankenhauses in München ein schweres Verbrechen begangen zu haben? Sagt, dass er unwürdig sei, den Professoren- und den Dr.-Titel zu tragen und als Arzt aufzutreten, und gibt die Titel in der Pressekonferenz an den bayerischen Staat zurück. Sagt, dass er seinem Opfer / seinen Opfern je 1,5 Millionen Euro auf deren Konto überwiesen habe und sein Restvermögen gemeinnützigen Patientenhilfeorganisationen gespendet habe. Schliesslich verteilt er noch eine Liste voller Namen von geheimen und anderen Organisationen und Funktionsträgern, die sich in seinem Auftrag oder in seinem Interesse am Jahre langen Mobbing, Stalking und anderen seelischen Zersetzungsversuchen gegen das oder die medizinischen Verbrechens-Opfer beteiligt haben. Dann verlässt er die Presskonferenz, fliegt mit seinem letzten Geld nach Dubai, besteigt dort das Dach des höchsten Gebäudes, und stürzt sich in die Tiefe. Oder er lässt sich von treuen Kameraden in der Bundeswehr im Kampfjet oder -hubschrauber in ungeahnte Höhen tragen, und steigt dort ohne Schirm aus.

Dienstag, 8. Juni 2010

Sinnvolle Sparmöglichkeiten in Milliardenhöhe

Die Verkehrsplaner leben über unsere Verhältnisse.
3,2 Milliarden € könnten eingespart werden.

Selbst vorsichtige Experten-Schätzungen besagen, dass bundesweit mindestens 30 % der Schilder und Ampeln entbehrlich sind. Für die klammen öffentlichen Kassen ein enormes Sparpotenzial.
Rund 22 Millionen Schilder gibt es in Deutschland. Stückpreis mit Montage etwa 250 Euro. Würde man auf ein Drittel verzichten, könnten 1,8 Milliarden Euro gespart werden.
Ähnlich sieht es bei den Ampeln aus. 70.000 leuchten und blinken um die Wette. Ein Drittel weniger hätte 1,4 Milliarden Euro eingespart – plus 40 Millionen Euro jährlich für Strom und Wartung.
Quelle: ARD PlusMinus

Samstag, 5. Juni 2010

Die Dative töten alles Genitive: Geburtenkontrolle nach Art der Barbaren

Zwischen 1995 und 2000 wurden in Peru mehr als 300.000 Frauen und fast 30.000 Männer zwangssterilisiert. Die von Präsident Alberto Fujimori initiierte Aktion, die Unterstützung von internationalen Regierungsorganisationen erfuhr [Hervorhebung durch den Blogger], richtete sich vor allem gegen die Quetchua-Minderheit, ein indianisches Volk, das in großer Armut und von höherer Bildung meist ausgeschlossen auf den Anden-Hochplateaus und im amazonischen Regenwald lebt. Die Dokumentation greift den bereits in Vergessenheit geratenen Skandal auf. Quelle: ARTE-TV

Auch bei uns wurde ja immer noch oder schon wieder von zuvielen Kindern von Unterschichtlern und Muslimen ("produzierte Kopftuchmädchen") und angeblich zu wenigen Kindern von Akademikerinnen und anderen Oberschichtlerinnen schwadroniert. Erfahrene Kenner faschistischer Praktiken sagen, so wie geredet wird, wird dann auch getan. In Peru wurde damit gezeigt, dass solche Praktiken keinesweges mit dem Ende der ersten Nazidiktatur in Deutschland von der Erde und aus dem Denken der Weissen und des Westens verschwunden sind.

Die Nachdenkseiten schreiben oder zitieren: Die Streichung des Elterngelds für Hartz-IV-Empfänger kann man nur noch als soziale Eugenik bezeichnen.
TAZ-Artikel Unerwünschte Babys

Freitag, 4. Juni 2010

Die Jongleure der Macht

Wo ist da Stefan Raab einzuordnen? Angeblich wissen die Medien über sein Privatleben so gut wie nix; nichtmal genau wo der eigentlich wohnt (lt NDR-ZAPP letzte Woche). Der Autor untenstehenden Textes zitierte mal in einem Interview sinngemäss die Formel: die wirklich Reichen und Mächtigen erkennt man daran, dass über sie wenig bis nichts bekannt ist. Hingegen Raab hat seine Finger tief im Privatleben anderer Leute drin, ohne dass die das wissen oder wollen (daher wohl der Spruch?: klauen wie ein Raab). Zwei Zitate aus unten stehendem Textauszug: Diese Art der überwältigenden Kontrolle menschlicher Kommunikation ist beispiellos in der Geschichte." Kein Wunder, dass die Medieneliten zu den Machteliten gestoßen sind, und umgekehrt. Und: "Das System ist so konstruiert, dass die Mittelmäßigen und Skrupellosen ganz nach oben kommen."

Ein paar Erläuterungen zum Thema, im folgenden Textauszug: Warum benutzen wir mit Blick auf die 'Eliten des Imperiums' das biblische Wort von den Hirten und Wölfen? Vielleicht, weil sie oft auftreten, als hätten sie die Weltmoral gepachtet.
Sie verfügen inzwischen in einem beängstigenden Ausmaß über die Bedingungen der Verteilung der Reichtümer dieser Welt. Die Erde ist ihr Schachbrett, auf dem es um Ressourcen und Territorien geht. Die Erde ist ihr Cyberspace, wo alle kulturellen Erfahrungen der Menschheit unter Kontrolle gebracht werden können. Sie schicken sich an, auf diesem Planeten nicht nur Menschenrecht, sondern auch Eigentumsrecht zu setzen - oder, wenn es in ihrem Interesse ist, zu zerstören.

Den innersten Kern bilden die Superreichen: Sie unterscheiden sich von den Reichen dadurch, dass sie in keinerlei Gefahr schweben, ihre Vermögen durch irgendwelche Umstände plötzlich zu verlieren. Im Gegensatz zu den Reichen können die Superreichen absolut ruhig schlafen. Ihre Vermögen sind so riesig, so weit verzweigt, so gut platziert, auch so gut versteckt, dass dieser Planet schon zerplatzen müsste, damit auch sie nur noch im Hemd da stünden.
Und mit diesem Reichtum geht außerordentliche soziale Macht einher - die Macht, Politiker, Publizisten und Professoren einzukaufen, die Macht, die Politik des Gemeinwesens ebenso wie die Politik der Konzerne zu diktieren.

"Ich verstand bald, dass Rockefeller implizit an die marxistische Klassenkampfanalyse glaubt - er steht nur eben auf der anderen Seite."

Wir neigen dazu, die großen multinationalen Konzerne als unabhängige und miteinander rivalisierende Einheiten zu betrachten. Das Gegenteil ist der Fall. Die Spitzen der Industrie und Finanz verständigen sich kontinuierlich sowohl in harten Diskussionen als auch bei freundschaftlichen Treffen."

Auch die Chief Executive Officers der größten Militärorganisation aller Zeiten, die US-Generäle, gehören zum CEO-Komplex. Schon 1960 hatte Dwight D. Eisenhower vor ihrer Kollaboration mit den anderen CEOs gewarnt. Jetzt, nach dem 11. September 2001, scheint es kein Halten mehr zu geben

Dadurch, dass sie die Kommunikationskanäle kontrollieren, und dadurch, dass sie die Inhalte formen, die gefilmt, gesendet oder ins Internet platziert werden, gestalten sie die Erfahrungen von Menschen überall auf der Welt. Diese Art der überwältigenden Kontrolle menschlicher Kommunikation ist beispiellos in der Geschichte."

Das Internet, so geteilt und fragmentiert es ist, ermöglicht also die Steuerung der Kontexte, in denen sich alle wesentlichen Vorgänge der Globalisierung, der Produktion, der Verteilung usw. abspielen. Es bringt vor allem Ökonomie und Kultur in nie geahnter Weise zusammen und auf den Nenner des Geldes. Die Kontrolle des Materiellen geht in die Kontrolle des Immateriellen über, die Herrschaft über die Bodenschätze in die Herrschaft über die Köpfe.
Quelle: Hirten & Wölfe.

Raabs Firma heisst tatsächlich Brainpool, und das muss man fast wörtlich nehmen.

Im "Russisches Tagebuch" sagt die Journalistin Anna Politkowskaja an einer Stelle, die Macht bilde gerne Pärchen, und meint damit sicher nicht, die Mächtigen würden sich gerne zu zweit zusammentun.

Dienstag, 1. Juni 2010

Germanisches Kartoffelfernsehen

Die WDR-Böttinger wurde vor einigen Jahren vom Sat1-Harald-Schmidt mit einem keramischen Sanitärmöbel verglichen. Ohne Begründung. Damals konnte ich mit dem Zusammenhang nichts anfangen, ihn nicht nachvollziehen.
Mitlerweile kann ich dem seinerzeitigen Vergleich einiges abgewinnen. Ohne Begründung hier.

Bundesverdienstkreuz für Lena?

Sie trägt doch schon ein Haken*kreuz am Bande um den Hals.

Lena verarscht uns

Auf ihrer Pressekonferenz gestern in Köln erzählt Lena uns, sie habe in Oslo so hart gearbeitet wie noch nie. Schaun Sie mal:
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Dumm nur dass wenige Tage zuvor Stefan Raab in Oslo dem Sender N24 folgendes erzählt hat. Wenn Sie mal schaun mögen:
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Die interessanteren Informationen kommen eben meist doch aus kleinen, unterschätzten Quellen (aktuell: US-General McChrystal stürzt über sein Interview im MUSIKmagazin "Rolling Stone"). Vielleicht muss man sogar die Medien-Regel aufstellen: Je grösser und mainstreamiger das Medium (zB ARD, ZDF usw), desto trivialer und unkritischer die Informationen.

Was ist mehr Arbeit: Den ganzen Vormittag in der Schule sitzen und fürs Abi büffeln, oder den ganzen Vormittag in Oslo im Bett verratzen, Mittags und Nachmittags essen gehen und ein paar Foto- und Pressetermine machen, Abends dann Party mit den anderen Contest-Teilnehmern?

By the way: Mittag essen mit den Kommentatoren, nennt man das nicht "eingebetteter Journalismus"? Eingebetteter Journalismus hat natürlich nichts mit Lenas Bemerkung zu tun, sie sei sehr flexibel im Bettenschlafen.