Freitag, 23. Dezember 2011

ARD erteilt neoliberale Absolution

Das Nachrichtenmagazin "10vor10" des Schweizer Fernsehens zeigte grade einen Bericht, den sie von der deutschen ARD übernommen hatten, über deutschen Computer-Schrott, der in Afrika abgeladen und dort von "Computer-Kids" rohstoffmässig ausgeschlachtet wird. Nichts Neues, aber die neoliberale Absolution am Ende der Reportage, unter Missbrauch von Kindern und Bildung, finde ich dann doch bemerkenswert.


Zum Schluss der Reportage sagt einer der "Computer-Kids", ein 16jähriger Schüler, etwas, dass nicht nur aussieht, wie abgelesen, sondern sich auch so anhört. Weiterlesen

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Lebensmittel höher besteuert als Silber & Gold


Ein chronischer Steuerskandal: Steuersatz auf Lebensmittel = 19 %, auf Silbermünzen = 7 %, auf Goldmünzen = 0 %. Der Kauf von Silber und Gold boomt. Und der Staat unterstützt das. Kauft sich ein Unterschichtler von fast seinem gesamten Geld Lebensmittel, muss er 19 % Mehrwertsteuer an den Staat zahlen; kaufen sich die Reichen Gold und Silber, will der deutsche Staat nur 7 % bzw 0 % Mehrwertsteuer von ihnen haben.

Welche Fehler werfen wir dem hoch verschuldeten griechischen Staat vor? Dass er die Reichen nicht konsequent genug zur Kasse bittet. Hat der deutsche Staat Übeschüsse oder steckt er selber tief in den Schulden?
Und warum berichten die Leit- und Massenmedien nicht über diesen chronischen Steuerskandal?

Womöglich sind unsere Radio- und Fernseh-Journalisten selbst fleissige Käufer von Edelmetallen. Beispielsweise die Intendantin des als sozial geltenden WDR bekommt jedes Jahr über 300 000 € GEZ-Gelder als Gehalt. Das wäre eine ganze Menge Gold- und Silbermünzen - steuergünstig bis steuerfrei - weit über die märchenhafte Weihnachtszeit hinaus. Den Zuschauern gibt man: Drei Haselnüsse.

Dienstag, 6. Dezember 2011

"spiel nicht mit den Schmuddelkindern..."

Immerhin hat der TV-Sender Russia Today, dem zu grosse Regierungsnähe vorgeworfen wird, und dessen Moderatorinnen und Moderatoren manchmal an Protagonisten aus Domina-Studio, Travestie-Show oder Zirkus-Manege erinnern, seine kritische Meinung zur letzten Wahl in Russland irgendwie doch zum Ausdruck gebracht:

Freitag, 2. Dezember 2011

Literatur-Agenten als Mittler zwischen Geheimdiensten und Buchautoren?

Beispielsweise beim wohl ziemlich erfolgreichen Roman-Autor Andreas Eschbach fällt auf, dass sogar noch sein recht später, also noch junger Roman „Ein König für Deutschland“ von einer Agentur „vermittelt“ wurde, wie es im Impressum des Buches heisst. Das erscheint höchst merkwürdig, denn wozu braucht ein bereits erfolgreicher Autor, der bei einem Verlag unter Vertrag ist und schon zahlreiche erfolgreiche Bücher auf dem Markt hat, noch eine Agentur, die ihn bzw seine Werke an Verlage vermittelt? Aber diese Merkwürdigkeit ist nur das Tüpfelchen auf dem „i“, denn tatsächlich scheint offensichtlich, dass der ganze Kulturbetrieb sich von Geheimdiensten mit abgeschöpften Privatheiten und Intimitäten von Überwachungs-Opfern (oder treffender: Überwachungs-Beute) füttern lässt.

Die Literaturagenten fungieren dabei vermutlich als Vermittler zwischen den Geheimdiensten und den "Kulturschaffenden". Mit den realen Informationen erschaffen dann Regisseure, Autoren, Musiker, Kabarettisten usw ihre so erstaunlich realistisch und zeitnah wirkenden Produkte. Der ganze Realismus unserer Kulturschaffenden wächst aber offenbar nicht auf deren Sensibilität, Phantasie und persönlicher Bürgernähe, sondern auf Kollaboration mit den Geheimdiensten.

Wie schon in der Nazizeit ist auch offenbar heute noch oder wieder der Kunst- und Kulturbetrieb ein Instrument und Werkzeug geheimer Strippenzieher und die Künstler der verlängerte Arm von Polizei und Geheimdiensten. Wer im Radio und Fernsehen vor Mikrofon und Kamera seine Kohle macht, hat zuvor offenbar seine Seele (wenn er denn je eine hatte) dem Teufel vermacht (Ausnahmen bestätigen auch diese Regel).

Der Autor Eschbach ist mir nur ein aktuelles Beispiel. Zu den geheimdienstlichen Nutzniessern gehören auch so bekannte Promis wie die scheinheilige und pseudo-feingeistige TV-Literatur-Schnullerbacke Roger Willemsen, TV-Kabarettisten wie Oliver (Pissnelke) Welcke, der "kopflose Hutständer aus Hamburg" Udo Lindenberg, oder auch Infotainer wie der katholische Fundamentalist Michael Moore. Eben wohl so ziemlich der gesamte moderne Kulturbetrieb des Westens.

Weil ich erst kürzlich bei Büchern von Eschbach gehäuft über diese Dinge gestolpert bin, scheinen die Überwacher dem einen Riegel vorschieben zu wollen, denn man hat offenbar gezielt meine Leihdaten manipuliert, sodass mein Leihausweis vorerst gesperrt wurde, wegen angeblicher Überschreitung einer Leihfrist um zwei Tage.
Diese Manipulation ist natürlich irgendwie auch witzig, weil sie just nach Rückgabe eines Romans passierte, der die Manipulation von Wahlcomputern zum Thema hat.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Eine Pause beendet

Wie auch schon diese Tagebuchschreiberin brauchte auch ich eine Schaffenspause. Ein paar Wochen völlige Medienabstinenz lassen den herrschenden Wahnsinn anschliessend wieder besonders deutlich hervortreten.