Montag, 22. Oktober 2012

Korean crap & rip-off: Gangnam Style

Das Original aus den Slums von Kinshasa ist besser:

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Angeblich singen die Kinder über ihren Mangel an Vitaminen. Wahrscheinlich von Vitamin B (eziehungen), zu den Wohlstandsquellen der sog. 1. Welt.

Auszug aus der sehens- und hörenswerten DVD Jupiter's Dance

Sonntag, 21. Oktober 2012

Gesichtsschleier: Reaktion auf penetrante Neugier der Medien-Welt?

Neulich beim Durchzappen mal ein paar Minuten an einer dieser unsäglichen Plapper- und Quasselsendungen hängengeblieben, jenes Senders, der hauptsächlich Tatorte in die Wohnzimmer verklappt und wo andere Sendungen nur eine kurze Unterbrechung dieser Endloskrimiserie sind. Dem entsprechend niedrig ist die Qualität. Talk-Show als Reality-Soap eben. Länger hängen geblieben, weil dort eine voll verschleierte Muslimin sass, die auf schweizer-deutsch und in besonnenem Ton einige kluge, wahre Dinge sagte. Man konnte nur ihre Augen erkennen und je länger ich den Dialogen zwischen ihr und ihren Kritikern zuhörte, desto faszinierender fand ich, dass man ihr Gesicht, also ihre Mimik nicht sehen, sondern sich allein auf ihre Stimme und den Inhalt des von ihr Gesagten konzentrieren konnte und musste.
Im ersten Moment fand ich, dass sie durch das Verbergen ihrer Mimik sich gegenüber ihren Mitdiskutanden eine Vorteil verschafft habe, weil man ihr keine Gefühle am Gesicht ablesen konnte. Aber dann wurde mir plötzlich bewusst, dass mit allgegenwärtigen Überwachungs- und Handykameras und den bis auf die Pickel im Gesicht heranzoomenden Fernsehkameras, auf jedes Zucken im Gesicht, also auf jede Gefühlsregung der Menschen, geradezu Jagd gemacht wird. Die übrigen Gesprächsteilnehmer wirkten auf mich plötzlich wie nackte Eingeborene, die ihr biologisches Alter, ihre psychosomatischen Deformierungen und ihre Gefühlsegungen im Gesicht offen zu Markte tragen, während die Muslimin hinter ihrem Gesichtsschleier mir plötzlich der Situation allein angemessen erschien: in einer Gesprächsrunde in fremder Umgebung mit fremden Gesprächsteilnehmern vor fremden Kameraugen einer Sendung die von unbekannten Menschen gesehen wird, braucht es nur die Stimme und den Inhalt des Gesagten, die anderen Talkleute erschienen mir plötzlich wie aufdringliche Exhibitionisten. Mir schien plötzlich das Tragen einer Gesichtsschleiers wie eine auf die penetrante Zudringlichkeit unserer heutigen Medienwelt sehr angemessene Reaktion von Leuten, die Mensch bleiben wollen - also Wesen mit Intimität und Privatheit. Vielleicht ist die Burka bzw der Islam die heute genauso erschreckende, aber richtige Antwort auf die furchtbare Wirklichkeit unseres westlichen Daseins als Sklaven und Herdentiere der Medien?

Montag, 15. Oktober 2012

Erst die Wirklichkeit, dann der Film

Stark verfremdet, aber doch wiedererkannt: Awake

Montag, 1. Oktober 2012

Der für den Westen gute Islam: spinning round



Islam-Symphathie Video: Sufi Soul - The Mystic Music of Islam, von William Dalrymple.
Das Video beginnt mit "spinning" (whirling), und gegen Ende spricht Musikerin Abida Parveen von "holy radiations".
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Je länger Dalrymple im Video auftaucht, desto unwilliger wirken seine Kommentare und er wie in die Szene heineingestellt.
Die Fontäne in Fes erinnert an folgende Formen und Symbole: Mustererkennung